DIE KLANGWERKSTATT

Hören. Verstehen.
Selbst gestalten.

Ein warmer Bass, ein Piano mit mehr Tiefe und ein gemeinsamer Raum: Höre das Beispiel und probiere die Handgriffe in deinem eigenen WaveDesk-Projekt aus.

Solis · Bass & Bewegung

Ein warmer Synthwave-Bass

Ein kurzer Bass-Puls mit rundem Fundament und einem Filter, das jedem Anschlag Kontur gibt.

Solis mit Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und Effekten
SO KLINGT DAS BEISPIELCopper Mono · Night Drive

Mit einem runden Fundament beginnen

Lade das Werkspreset „Bass - Copper Mono“. Spiele eine kurze Figur um E2. Das Preset kombiniert einen tiefen zweiten Oszillator mit 45 % Sub und einer einzelnen Stimme.

  • Preset: Bass - Copper Mono
  • Octave B: −1
  • Sub: 45 %
  • Voice Mode: Mono

Darauf hören: Ein kompakter Bass, der auch zwischen kurzen Noten seinen Grundcharakter behält.

Den Anschlag mit dem Filter formen

Beginne bei 420 Hz Cutoff und 28 % Resonance. Die Filterhüllkurve öffnet den Klang beim Anschlag und fällt mit 190 ms Filter Decay zurück. Erhöhe Cutoff schrittweise, wenn mehr Biss gebraucht wird.

  • Cutoff: 420 Hz
  • Resonance: 28 %
  • Filter Envelope: +40 st
  • Filter Decay: 190 ms

Darauf hören: Ein heller kurzer Anstoß über einem wärmeren, dunkleren Grundton.

Puls und Pausen wirken lassen

Setze kurze Achtel mit kleinen Anschlagsunterschieden und einzelnen Oktav-Antworten. Amp Release bei 110 ms lässt die Töne kontrolliert enden. Chorus und Reverb Mix bleiben für diesen direkten Bass bei null.

  • Amp Release: 110 ms
  • Chorus: 0 %
  • Reverb Mix: 0 %

Darauf hören: Ein klarer rhythmischer Bass ohne lange Hallfahne.

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VELVET WD K3 · Anschlag & Resonanz

Ein Piano mit mehr Fülle

Ruhige Stimmen, ein tragendes Bassregister und gezielte Pedalwechsel geben dem Piano Körper und Tiefe.

VELVET mit Klangfarbe, Piano-Resonanz, Raum und Sustain-Pedal
SO KLINGT DAS BEISPIELIntimate Room · voller Klang

Den Anschlag warm halten

Starte mit „Grand - Intimate Room“. Für das Hörbeispiel stehen COLOR bei −18, LID bei 84 % und TOUCH bei 48 %. Spiele die Begleitung leiser als die Melodie und lass zwischen den Melodietönen Luft.

  • Preset: Grand - Intimate Room
  • COLOR: −18
  • LID: 84 %
  • TOUCH: 48 %

Darauf hören: Ein warmer Anschlag, in dem die Melodie über den leiseren Mittelstimmen erkennbar bleibt.

Das Pedal mit dem Akkord wechseln

Halte das Sustain-Pedal nach dem Anschlag. Löse es beim Akkordwechsel und trete es für den neuen Akkord wieder. BODY bei 75 % ergänzt die Resonanz während des gehaltenen Pedals; DECAY bei 28 Sekunden gibt den Saiten Zeit zum Ausklingen.

  • SUSTAIN / MIDI CC64
  • BODY: 75 %
  • DECAY: 28 s

Darauf hören: Verbundene Akkorde mit Resonanz, ohne dass die vorherige Harmonie dauerhaft liegen bleibt.

Tiefe ergänzen und Klarheit bewahren

Gib dem Akkord einen leisen tiefen Grundton, statt jede Stimme zu verdoppeln. Das Beispiel nutzt ROOM bei 30 %, SIZE bei 66 % und DAMPING bei 70 %. Höre besonders beim Pedalwechsel, ob die tiefen Töne noch klar ausklingen.

  • ROOM: 30 %
  • SIZE: 66 %
  • DAMPING: 70 %

Darauf hören: Mehr Körper und Raum, während Anschläge und Akkordwechsel verständlich bleiben.

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AETHER WD R1 · Hall & Tiefe

Ein gemeinsamer Raum für deinen Mix

Ein gemeinsamer Hallweg verbindet mehrere Spuren. Vorverzögerung, Ausklang und ein beschnittener Tiefbass halten den Raum kontrollierbar.

AETHER mit Pre Delay, Decay, Low Cut und Mix

Im Hörvergleich liegt AETHER direkt auf der Pianoaufnahme. Die folgenden Schritte zeigen dir den Einsatz als gemeinsamen Hallweg.

VELVET · gleiche Aufnahme · Lautheit angeglichen

0:000:09

Beim Umschalten bleibt die Wiedergabeposition erhalten.

Einen Hallweg gemeinsam nutzen

Setze AETHER auf einen Effektweg und lade „Send - Lush Hall“. Das Preset steht bei 100 % MIX. Sende zunächst nur eine Spur leise auf diesen Weg und ergänze weitere Spuren nach Gehör.

  • Preset: Send - Lush Hall
  • MIX: 100 %

Darauf hören: Die Spuren behalten ihr direktes Signal und bekommen einen gemeinsam dosierbaren Raum.

Dem direkten Anschlag Platz lassen

Beginne mit 25 ms PRE DELAY und 3 Sekunden DECAY. PRE DELAY trennt den Beginn des Halls vom direkten Anschlag. Verkürze DECAY, wenn aufeinanderfolgende Akkorde oder Wörter ineinander verschwimmen.

  • PRE DELAY: 25 ms
  • DECAY: 3 s

Darauf hören: Ein hörbarer Raum hinter dem Signal, dessen Ausklang zum Tempo und zur Phrase passt.

Den Hall unten aufräumen

Das Preset startet mit 160 Hz LOW CUT. Vergleiche den Hallweg an und aus bei möglichst ähnlicher Gesamtlautstärke. Wenn der Raum den Bass verdeckt, reduziere zuerst den Send-Pegel und prüfe danach den LOW CUT.

  • LOW CUT: 160 Hz
  • Send-Pegel nach Gehör

Darauf hören: Tiefe und Zusammenhalt, ohne den Bassbereich unnötig mit Hall zu füllen.

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WEITERMACHEN

Aus einem Handgriff wird dein Sound.

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